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Glaskörperentzündung und andere Entzündungen des Augeninneren



Häufigkeit


Legende

chronische Erkrankungen:akute Erkrankungen:
sehr verbreitet> 10 %> 25 %
häufig> 2 %> 5 %
mäßig häufig> 0,4 %> 1 %
ziemlich selten> 0,1 %> 0,2 %
selten> 0,02 %> 0,04 %

Entzündungen des Augeninneren einschließlich des Glaskörpers treten hauptsächlich nach Operationen oder Verletzungen auf. Je nach beteiligten Strukturen werden sie Glaskörperentzündung (Vitritis) oder Uveitis (Entzündung von Aderhaut, Regenbogenhaut und Ziliarkörper) genannt. Charakteristisch ist die Sehverschlechterung und ein tiefer, dumpfer Augenschmerz. Die Beschwerden setzen plötzlich ein. Nur wenn Pilze der Erreger sind, beginnen sie schleichend über Tage bis Wochen.

Die Erkrankung

Die Uveitis ist eine oft chronisch und in Schüben verlaufende Entzündung der Aderhaut. Ihre Ursachen sind weitgehend unerkannt, Autoimmunprozesse werden verantwortlich gemacht. Die Therapie ist langwierig; es kommen Kortison (als Tabletten oder Infusionen) und Immunsuppressiva zum Einsatz. Dennoch entstehen durch die Vernarbungen der Aderhaut zum Teil große Sehverluste.

Das macht der Arzt

Bei aggressiven Erregern droht unbehandelt innerhalb weniger Stunden die Erblindung. Entsprechend ist die Therapie aggressiv und erfolgt über alle „Kanäle": lokal am Auge, systemisch mit Tabletten oder intravitreal (in den Glaskörper hinein), gegebenenfalls wird eine Vitrektomie durchgeführt.


Von: gesundheit-heute.de; Dr. rer. nat. Katharina Munk | zuletzt geändert am 18.03.2016 um 11:54


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