powered by apotheken.de Impressum  |  Datenschutzerklärung  |  Nutzungsbedingungen
gesundheit-heute.de » Krankheiten | Therapie » Krankheiten & Therapie » Orthopädie und Unfallmedizin » Hand

Ganglien



Häufigkeit


Legende

chronische Erkrankungen:akute Erkrankungen:
sehr verbreitet> 10 %> 25 %
häufig> 2 %> 5 %
mäßig häufig> 0,4 %> 1 %
ziemlich selten> 0,1 %> 0,2 %
selten> 0,02 %> 0,04 %

Ganglien (Einzahl: Ganglion, Überbein): Mit gallertartiger Flüssigkeit gefüllte, unter der Haut gelegene Hohlräume, die mit benachbarten Gelenken, Knorpelscheiben (Menisken) oder Sehnen(-scheiden) verbunden sind. Von der harmlosen Erkrankung sind überwiegend Frauen zwischen 20 und 30 Jahren betroffen. Bilden sich Ganglien nicht spontan zurück, lassen sie sich problemlos mit einem kleinen Eingriff entfernen.

Leitbeschwerden

  • Prall-elastischer, erbsen- bis kirschgroßer Knoten oder eiförmige Schwellung unter der Haut, meist am Handgelenk, seltener an Fingern, Ellenbogen, Kniekehle, Außenseite des Knies oder Fußrücken
  • Manchmal bewegungsabhängige Beschwerden, dumpfe Dauerschmerzen, Druckgefühl oder -empfindlichkeit, Kribbeln oder Taubheitsgefühl.

Wann zum Arzt

Bei Gelegenheit, wenn ein Ganglion über mehrere Monate Beschwerden verursacht oder kosmetisch stört.

Die Erkrankung

Als Krankheitsursache werden überlastungsbedingte Reizzustände angenommen, die an der betreffenden Stelle die Gelenkkapsel oder Sehnenscheide schwächen und zu einer überschießenden Produktion von Gelenkschmiere führen. Diese bricht schließlich in das umliegende Weichteilgewebe ein und bildet dort einen flüssigkeitsgefüllten, meist in mehrere Kammern unterteilten Hohlraum. 30–50 % der Ganglien bilden sich innerhalb einiger Wochen oder Monate von selbst zurück.

Wenn ein länger bestehendes Ganglion Beschwerden verursacht oder aufgrund seiner Größe stört, lässt es sich mit einer ambulanten Operation entfernen. Das Risiko von Rückfällen liegt bei 5-10 %.

Alternativ empfehlen manche Ärzte als erste Behandlungsmaßnahme, das Ganglion mit einer Hohlnadel anzustechen und den Inhalt abzusaugen. Bei einem Rückfall, der in 30 % der Fälle zu erwarten ist, lässt sich eine dauerhafte Heilung manchmal noch durch Einspritzen von Kortisonpräparaten erreichen. Nach dem dritten bis vierten Rückfall ist jedoch in jedem Fall eine Operation erforderlich.

Weiterführende Informationen


Von: gesundheit-heute.de; Dr. med. Michael Bedall | zuletzt geändert am 31.03.2016 um 17:49


Wir sind für Sie da

Öffnungszeiten

    Mo - Fr
    08:00 bis 18:30
    Sa
    08:00 bis 12:00

notdienste

Lobby der Älteren

Besuchen Sie uns auch bei

News

Fettleber bei Kindern

Immer mehr Kinder leiden an einer durch Fehlernährung und Bewegungsmangel bedingten Fettleber. Auch wenn... mehr

Wenn das Herz aus dem Takt gerät

Unser Herz schlägt fast durchgehend im Gleichtakt. Umso beunruhigender, wenn es doch mal stolpert oder kurz... mehr

Grippe: Wem nützt eine Impfung?

Die meisten Grippe-Infektionen ereignen sich jedes Jahr zwischen Dezember und April – für eine Impfung ist... mehr

Alkoholismus: Hilfsangebote nutzen

Alkohol ist aus unserer Gesellschaft kaum wegzudenken. Andererseits leiden alkoholkranke Menschen nach wie... mehr

Muttermilch hilft Frühgeborenen

Bei Müttern von Frühgeborenen setzt sich die Muttermilch anders zusammen als bei Müttern von zeitgerecht... mehr

ApothekenApp

Die Hansa-Apotheke auf Ihrem iPhone, iPad, iPod oder Android-Smartphone:

Available on App Store
Android app on Google Play
ApothekenApp gratis installieren und PLZ "15234" und "Hansa-Apotheke" eingeben.
Mit Vorbestellfunktion, täglichen Gesundheitsmeldungen, Notdienstapotheken-Suche und vielem mehr.
Die ApothekenApp der Hansa-Apotheke – die Apotheke für unterwegs.