powered by apotheken.de Impressum  |  Datenschutzerklärung  |  Nutzungsbedingungen
gesundheit-heute.de » Krankheiten | Therapie » Eltern und Kind » Schwangerschaft » Komplikationen und Erkrankungen in der Schwangerschaft

Blasen- und Nierenbeckenentzündungen in der Schwangerschaft



Häufigkeit


Legende

chronische Erkrankungen:akute Erkrankungen:
sehr verbreitet> 10 %> 25 %
häufig> 2 %> 5 %
mäßig häufig> 0,4 %> 1 %
ziemlich selten> 0,1 %> 0,2 %
selten> 0,02 %> 0,04 %

Blasen- und Nierenbeckenentzündungen in der Schwangerschaft: Bakterielle Infektion mit Entzündung der Harnblasenschleimhaut (Blasenentzündung), und/oder der aufsteigenden Harnwege und des Nierenbeckens (Nierenbeckenentzündung), während der Schwangerschaft. Als Folge droht unter Umständen die vorzeitige Beendigung der Schwangerschaft durch Fehl-, Früh- oder Totgeburt.

Leitbeschwerden

  • Schmerzen, Brennen beim Wasserlassen
  • Häufiges Wasserlassen, auch nachts
  • Manchmal zusätzlich Blut im Urin
  • Krampfartige Schmerzen oberhalb des Schambeins.

Bei Nierenbeckenentzündung zusätzlich:

  • Fieber, eventuell mit Schüttelfrost
  • Flankenschmerz
  • Starkes Krankheitsgefühl, eventuell mit Übelkeit und Erbrechen.

Die Erkrankung

Blasen- und Nierenbeckenentzündungen treten in der Schwangerschaft gehäuft auf, weil die Harnröhre weitgestellt ist, und der Urin der Schwangeren bessere Wachstumsbedingungen für Bakterien bietet.

Die Auslöser sind die gleichen wie außerhalb der Schwangerschaft, d. h. vor allem Colibakterien aus dem Dickdarm, ~ 10 % der Schwangeren haben eine zunächst symptomlose Bakterienbesiedlung der Harnwege (asymptomatische Bakteriurie). Diese wird sehr oft im Rahmen der Schwangeren-Vorsorgeuntersuchung mit Urinteststreifen festgestellt. Ohne Behandlung steigen bei ~ 25 % dieser Patientinnen die Bakterien Richtung Nierenbecken auf.

Das macht der Arzt

Blasenentzündungen in der Schwangerschaft werden immer mit Antibiotika behandelt, so auch die asymptomatische Bakteriurie, da ein Aufsteigen der Bakterien Richtung Niere und eine Früh- bzw. Fehlgeburt drohen.

In leichten Fällen wird zur Therapie z. B. das Medikament Amoxizillin (Amoxypen®) eingesetzt, bei starkem Fieber oder Nierenbeteiligung auch Cefalosporine wie Cefuroxim (Elobact®) als Infusion im Krankenhaus. Wenn der Harnabfluss durch den Druck der Gebärmutter auf die Harnleiter in der Schwangerschaft gestört ist, werden krampflösende Medikamente gegeben.


Von: gesundheit-heute.de; Dr. med. Katja Flieger, Dr. med. Arne Schäffler | zuletzt geändert am 14.03.2016 um 16:39


Pollenflug

Vorhersage für Brandenburg und Berlin

Pollen Mo Di
Hasel 0-1 0-1
Erle 0-1 0-1
Birke 3 2-3
Gräser 0-1 0-1
Roggen 0-1 0-1
Beifuß 0-1 0-1
Ambrosia 0-1 0-1

Wir sind für Sie da

Öffnungszeiten

    Mo - Fr
    08:00 bis 18:30
    Sa
    08:00 bis 12:00

notdienste

Lobby der Älteren

Besuchen Sie uns auch bei

News

Video zum Rx-Versandverbot

Die Bundesregierung plant ein Verbot für verschreibungspflichtige Arzneimittel, das sogenannte... mehr

Pflegevergütung für alle Strümpfe

Bisher erhielten Pflegedienste für das An- und Ausziehen leichter Kompressionsstrümpfe der Klasse 1 keine... mehr

Blutzuckermessung mit Pflaster

Britische Forscher sind einer Messung der Blutglukose ohne Stich in den Finger einen Schritt nähergekommen:... mehr

Geräusche weiten die Pupillen

Leipziger Forscher untersuchten die Wirkung überraschend auftretender Geräusche auf unser Gehirn. Dabei... mehr

Walnüsse rundum gesund

Regelmäßiger Verzehr von Walnüssen senkt nicht nur den Cholesterinspiegel, sondern begünstigt auch das... mehr

ApothekenApp

Die Hansa-Apotheke auf Ihrem iPhone, iPad, iPod oder Android-Smartphone:

Available on App Store
Android app on Google Play
ApothekenApp gratis installieren und PLZ "15234" und "Hansa-Apotheke" eingeben.
Mit Vorbestellfunktion, täglichen Gesundheitsmeldungen, Notdienstapotheken-Suche und vielem mehr.
Die ApothekenApp der Hansa-Apotheke – die Apotheke für unterwegs.